Freitagabend war wieder die Nacht der Museen in Wilhelmshaven. Die Eröffnung war um 18 Uhr im Küstenmuseum, zusammen mit einigen Ratsherren, wurde dann von Herr Kisbey das Buffet eröffnet. Es wurde aber nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, es gab an diesem Abend auch Führungen durch das Küstenmuseum, zu dem Thema Sturmfluten und das Leben am Meer. Weiter ging es an diesem Abend per Shuttle Bus oder auf die andere Seite des Hafens mit der Barkasse des Marinemuseums. Beim Marinemuseum konnte man die Schiffe, das U-Boot und die Ausstellung mit einer Sonderführung anschauen. Das Bistro versorgte die Gäste mit heißen Getränken und für den kleinen Hunger gab es Bratwürstchen vom Grill.
Auch das Seewasser-Aquarium war an diesem Abend geöffnet. Die Seehunde schauten uns zwar etwas verdutzt an, denn um diese Uhrzeit noch Gäste, das war Ihnen nicht ganz geheuer. Auch hier gab es kleine Snacks und Kaffee, dazu spielte ein Herr etwas Musik und tauchte das Aquarium in eine kleine Wohlfühloase ein. Nicht weit entfernt, war das Wattenmeerhaus. Hier konnte man sich über Wale informieren, ein Wal-Skelett anschauen und die Geräusche des Meeres wahrnehmen. Ein Stockwerk höher spielte eine Live Band vor dem Ausstellungsschiff, man konnte dabei etwas abschalten und für die Wissenschaftler unter uns, hat das Senckenberg Institut Ihre Arbeit vorgestellt. Hauptsächlich waren es die Praktikanten/Innen, Studenten/Innen und Biologen/Innen die Ihre Aufgabenbereiche vorstellten.
Nächste Anlaufpunkt war die Christus- und Garnisonskirche, besondere Highlight war die tolle Innenbeleuchtung des frisch sanierten Kirchenschiffes und die Führung mit den vielen Seemannsgeschichten von früher. Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen wollte, konnte den Kirchturm besteigen und hatte somit einen schönen Ausblick auf den Kaiser gehabt. Gleich daneben stand das Piratenamüseum, ein Museum für unsere kleinen Gäste. Wer noch nicht genug hatte, konnte sich nach etwas besinnlichen Worten, zur Kunsthalle auf machen. Hier gab es ein kleinen Snack Bereich, wer Lust hatte durfte ein Bild mit malen und beim schlendern sich die Kunst anschauen. Besonders beliebt waren hier die Bilder von der Geschichte Wilhelmshavens und die dazu gehörige Marine.
Im Apollo in der UCI Kinowelt gab es an diesem Abend eine Führung durchs Kino. Man bekam die alte und neue Filmtechnik zu sehen, die Popcorn Küche und alles was sonst so im Hintergrund geschieht. Wer dann noch Lust hat, kann sich hier einen kleinen Film von der Nordsee ansehen. Auf der Route war als nächstes das junge Theater, hier konnte man kleine Sketche, Stücke sehen, eine Führung hinter die Kulissen, die Technik und zum Abschluss im Spectacel eine Kleinigkeit Essen oder Trinken.
Nach einer kleinen Fahrt, ging es dann zum alten Wasserturm an der Gökerstraße, dieser wurde 1870 erbaut und diente dieses mal dem Wind. Hier konnte man alles über den unbemannten Windvinder (Forschungsschiff) erfahren, Windturbinen betriebenes Schiff, das für die Erforschung des Windes erforderlich ist. Weiter ging es zu einem etwas weiter gelegenes Objekt. Dem JVA Museumsbunker am Ölhafendamm und einer etwas anderen Geschichte. Der Museumsbunker beinhaltet die komplette Geschichte der JVA, die große Gasexplosion, mit den vielen Verletzten und dem großen Ausbruch. Eine kleine Zelle aus vergangenen Tagen kann man dort sehen und wer nicht artig ist, bekommt Handschellen angelegt.
Ein Dank an alle fleißigen Helfer, die dies ermöglichen konnten und Wilhelmshaven einen Hauch von Kultur und Wissen näher brachten.